PARKFÜHRUNG

Verlorene Bauten der Aufklärung im Bergpark

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde der Bergpark Wilhelmshöhe, damals noch Weißenstein genannt, unter Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel neu gestaltet. Friedrich war im Sinne der Aufklärung bestrebt, mit Wissen Vorurteilen und Aberglaube entgegenzutreten. Er ließ nicht nur Schulen und das Collegium Carolinum als Zentrum der Wissenschaft errichten, sondern auch das erste Museum Europas, das Friedricianum, und als weiteren musealen Lernort die Staffagebauten im Bergpark. Friedrichs großes Vorbild war König Friedrich II. von Preußen. Ebenso wie dieser pflegte er einen engen Briefkontakt zu dem französischen Philosophen Voltaire.

Die kleinen Gebäude und Denkmale, wie den Merkurtempel, die Eremitage des Sokrates oder das Grabmal des Vergil kennen Sie sicher. Jedoch gab es noch weitere heute nicht mehr vorhandene Parkstaffagen, die dem Wandel der Mode zum Opfer gefallen sind. Entdecken Sie bei der Führung Orte an denen einst Hütten und Zelte standen, die Philosophen und Gelehrten gewidmet waren. Vereinzelt kann man anhand von Bildmaterial erkennen, wie die Bauwerke ausgesehen haben. In einigen Fällen bleibt dies jedoch der Phantasie überlassen.

Start / Ziel: Schloss Wilhelmshöhe

Gruppengröße: 20 Personen

  • Verlorene Bauten
    € 120,-
    Gruppenpreis 2-stündige Führung
  • Verlorene Bauten
    € 8,-
    jede weitere Person bis 25 Personen

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